Eine sehr agile, 6-jährige Mischlingshündin wurde mir nach einem Titt durch ein Pferd vogestellt.  Äußerlich waren keine Verletzungen sichtbar. Seit dem Vorfall lahmte sie hinten rechts und hatte Probleme beim Treppensteigen. Die Symptome traten vor allem nach längeren Spaziergängen auf.

Bei meiner osteopathischen Untersuchung konnte ich Einschränkungen der Beweglichkeit (sogenannte osteopathische Läsionen oder Dysfunktionen) im Bereich der Lendenwirbelsäule, der rechten Hüfte, des rechten Knies und des rechten Sprunggelenks feststellen.

Die Hündin wurde von mir osteopathisch behandelt, wobei ich mit sanften Grifftechniken die Blockaden im Lendenwirbelbereich und die Spannungen im Bereich der Hüfte, des Knies und des Sprunggelenks lösen konnte. Mit der anschließende Akupunkturbehandlung wurde der harmonische Fluss von Qi und Blut wieder hergestellt. Trotz ihres ungestümen und ungeduldigen Wesens konnte sie die Behandlung sichtlich genießen und sich dabei entspannen.

Nach der Behandlung trat die Lahmheit nicht mehr auf. Auch das Treppensteigen war wieder möglich.

In diesem Fall hat eine einmalige Behandlung genügt. In der Regel sind jedoch mehrere Behandlungen nötig, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Das gilt vor allem für chronischen Erkrankungen und für ältere Tiere.

Der Fall zeigt aber, dass nicht nur Hunde mit chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z.B. Arthrosen der Hüfte oder der Wirbelsäule von Akupunktur und Hundeosteopathie profitieren können. Auch Hunde mit akuten Bewegungseinschränkungen ohne strukturelle Schäden sprechen gut auf Akupunktur und Osteopathie an.

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